Ich hoffe zwar und bin auch beinahe sicher, dass die meisten von euch bereits diese Ratschläge zur Vermeidung von Abfall befolgen, aber trotzdem wollten wir sie hier noch einmal zu Papier (oder auf euren Bildschirm) bringen.

Hier also nun ein paar Ratschläge, die euer Leben Abfall-freier und nachhaltiger machen:

 

1.       Iss alles auf!

Jaja, ich weiß. Du machst gerade eine Diät oder hast einen top-durchkalkulierten Ernährungsplan, passend zu deinem Lifestyle. Das ist aber trotzdem keine Entschuldigung dafür, Essen wegzuwerfen!

Kauf und koch weniger und gezielter oder, falls die Portion doch einmal zu groß ist, ab in den Kühlschrank damit und nimm es für die morgige Mittagspause mit. Ist eh besser, als das Zeug aus dem Automaten in deinem Büro.

Außerdem gibt es dann morgen gutes Wetter, wenn du brav aufisst. 😉

 

2.       Du kannst einpacken

Zum ersten Teil: Wenn du Essen aufbewahrst und mit nimmst, pack es bitte nicht in Alu- oder Frischhaltefolie ein, sondern in die gute alte Brotdose.

Die kann dir außerdem nicht in deinem Rucksack explodieren, weil sie unter der Last deines Laptops oder deiner Wasserflasche kollabiert. Weiterhin fanden es deine Kollegen sowieso nie witzig oder charmant, wenn du sie mit der zerknüllten Alufolienkugel beworfen hast.

Weiterhin gibt es in Deutschland immer mehr Unverpackt Läden, in denen du Produkte in deinen eigenen, mitgebrachten Gefäßen verpackst und sie mit nach Hause nimmst. Aber mehr dazu im nächsten Blogartikel am Donnerstag.

 

Unästhetische Lebensmittel

Auch hässliches Gemüse schmeckt gut. (Quelle: https://etepetete-bio.de/)

3.       Hab nicht zu hohe Ansprüche

Tut mir leid, ich wollte dir jetzt nicht zu nahe treten. Hier geht es nicht um dein Liebesleben. Ich meine die vermeintlich hässlichen Pfirsiche und Bananen, die nicht den wahllosen Schönheits-Standards der Lebensmittelproduzenten entsprechen, aber trotzdem genauso gut schmecken.

Meistens ist das, was man in der Ladentheke sieht, bereits vorsortiert und buckelige Kartoffeln und krumme Möhren landen schon vorher in der Tonne. Aber dann sollten wir wenigstens aus Protest die „hässlichen“ Exemplare auf dem Markt kaufen. Ein kleiner Tipp hier: das Projekt von Etepetete.

 

Papierabfall

Zu viel Gedrucktes landet ungelesen als Abfall

4.       Werbung nervt

Nagel deinen Briefkasten zu. Printmedien in allen Ehren, aber hier geht es mir nicht um Tageszeitungen. Nein, ehrlich, das ganze Zeug was tagtäglich in Briefkästen geschmissen wird, liest sich kein Mensch durch und enden als Abfall. Schreibt auf eure Briefkästen, dass ihr keine Werbung wollt, nach aktuellem Recht, muss dieser Wunsche befolgt werden und ihr erhaltet keine Prospekte mehr!

Möglicher Nebeneffekt: Vielleicht landen auch keine Rechnungen mehr im Briefkasten.

 

Wasser aus dem Hahn

Leitungswasser ist umweltfreundlicher

5.       0,2 Cent für einen Liter Wasser

In deiner Wohnung gibt es einen Hahn aus Metall, aus dem beinahe kostenlose Trinkwasser kommt. Kauf dir eine stabile Trinkflasche und füll sie jeden Tag auf, damit du keinen Müll produzierst.

Glas und Plastikpfandflaschen haben zwar eine relativ gute Recyclingquote, aber auch die landen oft auf Müll. Kubikmeter Wasser kostet aus dem Hahn so ungefähr 2€, also 0,2 Cent für einen Liter. Und wenn dein Wasser komisch nach Chlor schmeckt, besorge dir einen Filter, das rechnet sich auf jeden Fall.

 

Lebensmittel in Plastiktüte

So sollte man beim Einkaufen nicht aussehen

6.       Jute Beutel, schlechte Beutel

Wenigstens gibt es jetzt schon mal eine Abgabe auf Plastiktüten in Supermärkten, aber trotzdem werden noch viel zu viele Plastiktüten produziert, benutzt und nicht recycelt. Plastiktüten, die in Ozeanen schwimmen und riesige Müllberge bilden oder als feine Partikel das Wasser kontaminieren, sind zum Sinnbild von Umweltverschmutzung geworden.

Transportiere deine Lebensmittel in deinem Rucksack, deinem Jutebeutel, deinem Fahrradkorb oder -tasche. In vielen Städten gibt es Unverpackt-Läden, in denen du Produkte in deinen eigenen Gefäßen wie Einmachgläsern  oder Stoffbeuteln mit nach Hause nimmst.

Pluspunkt: Du kannst eine lustigen (oder auch total furchtbaren, abhängig von deinem Geschmack) Spruch auf dem Jutebeutel haben und ihn aller Welt präsentieren.

Euer Jan 😉

 

 

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