Plastik lauert heutzutage überall, von der in Plastik verpackten Biogurke bis hin zu geschälten Mandarinen in Plastikverpackung. What? Ja das gibt es wirklich. Nach unseren Tipps und Tricks zum plastikfreieren Konsum, stellen wir euch heute die Füllbar, Wittens ersten Unverpackt-Laden, vor.

Die Füllbar bietet von Bulgur über Mandeln bis hin zu Müsli, alles was man so an grundlegenden Nahrungsmitteln braucht – natürlich ganz ohne Plastikverpackung. Weiterhin bietet die Füllbar neben Trockenprodukten auch Bambuszahnbürsten, Zahnpasta sowie Waschmittel an. Nach dem Motto: Was hat mir noch an unverpackten Lebensmitteln gefehlt? Was kann ich nicht selber plastikfrei herstellen oder besorgen? Hier findet ihr alles was das zero-waste Herz begehrt.

 

Vairnana: „Der Laden sieht ja wirklich super aus!“

Jenny: „Danke! Auf die Einrichtung sind wir auch echt stolz.“

Vairnana: „Das sieht ja alles selbstgemacht aus.“

Jenny: „Ist es auch. Alles hier ist selbst designed und handgemacht. Das sind alles Unikate die eine Freundin von uns im Rahmen ihrer Bachelorarbeit gemacht hat.“

Vairnana: „In ein paar Worten, was ist die Füllbar?“

Jenny: „Die Füllbar ist ein verpackungsfreier Laden, in dem man viele Trockenprodukte vor allem unverpackt kaufen kann. Wir, als Verein Füllbar, wollen allerdings auch Bildungsarbeit rundum die Themen Umweltschutz und Müllvermeidung betreiben.“

Vairnana: „Du sagst Trockenprodukte, also alles was man selber in ein Gefäß füllen kann?“

Jenny: „Genau, wir haben keine frischen Produkte wie Milch oder Gemüse, sondern hauptsächlich Trockenprodukte wie Reis, Getreide, Nüsse, Müsli – eben alles was sich lange hält.“

Vairnana: „Und wer steht hinter der Füllbar?“

Jenny: „Das hat in der ganzen Zeit ein bisschen variiert. Das Projekt ist über längere Zeit entstanden und wir sind momentan 6 Personen.  Jetzt gerade sind aber nicht alle vor Ort, sondern manche unterstützen uns aus der Ferne. Wir sind alle Studenten der Uni Witten-Herdecke und haben die Füllbar als studentisches Projekt aufgezogen.“

Vairnana: „Und wie kam die Idee?“

Jenny: „Anfangs waren es zwei Mädels, die über ein Video die Idee bekamen, spontan nach Berlin zu einem Unverpackt-Laden zu fahren. Die beiden haben sich dann gedacht, dass es cool wäre, wenn wir sowas auch in Witten hätten. Deshalb haben sie über den Univerteiler einen Aufruf gestartet. Zu der Zeit habe ich mich vor allem privat viel mit dem Thema beschäftigt und bin dann dazu gestoßen.“

Vairnana: „Wie sieht denn so eure Kundschaft aus?“

Jenny: „Tatsächlich ist es sehr unterschiedlich. Zu einem großen Teil haben wir Studenten als Kunden, aber nicht nur. Ebenfalls kommen junge Familien mit Kindern hierher und auch viele ältere Kunden, die das unverpackte Kaufen noch von Früher kennen. Das spannende ist, dass unsere Kundschaft so gemischt ist.“

Vairnana: „Und woher kommen eure Produkte?“

Jenny: „Wir beziehen alle Produkte von einem Großhändler in Hamburg. Natürlich sind all unsere Produkte bio, sie haben zwar nicht die höchsten Siegel, entsprechen aber dem Europäischen Standard. Langfristig versuchen wir regionale Alternativen zu finden. Allerdings ist es momentan sehr praktisch, dass wir alle Waren von einem Großhändler beziehen können. Viele unserer Produkte sind aus Deutschland, also wir versuchen regional zu sein, aber das geht einfach nicht bei allem.“

 

In Läden wie der Füllbar könnt ihr eure Vorräte auffüllen, ohne lästigen Müll zu produzieren. Schaut in der Füllbar oder einem Unverpackt-Laden in eurer Nähe vorbei und werdet Stammkunden, wir waren auf jeden Fall nicht zum letzten Mal dort!

 

Liebe Vairnana Grüße,

Jan & Carolin

 

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