Unser Team

Aloha und herzlich willkommen bei deinem Vairnana Team 🙂

Wer hier schreibt? Das bin meistens ich, Yvonne. Ich möchte euch in diesem Blog ein bisschen am Leben eines Gründerteams mit all seinen Facetten teilhaben lassen.

Ich schreibe diesen Blog zwar häufig aus meiner Sicht, meine damit jedoch immer das ganze Vairnana Team, also Sebastian, mich und unsere Unterstützer(innen). In der Sidebar rechts seht ihr Bilder von uns, dann wisst ihr auch, mit wem ihr es zu tun habt 🙂

Wir interessieren uns schon seit einigen Jahren für den nachhaltigen Lebensstil, Fairness, Minimalismus und den bewussten Konsum. Wir haben uns selbst und unser Handeln immer wieder hinterfragt und versucht, Paradigmen zu brechen: Warum kaufe ich das? Brauche ich das wirklich? Wo kommt es her? … Wir haben uns irgendwann die Frage gestellt, ob es nicht auch anders geht?! Heute wissen wir, dass es viele Alternativen gibt. Wir wissen, dass es nicht immer einfach ist, diesen Lebensstil in unseren schnelllebigen Alltag zu integrieren und genau dafür haben wir Vairnana entwickelt.

 

Das sind wir

Sebastian – hoffnungsloser Träumer, begeisterter Software-Entwickler, Minimalist, Meditations-Junkie und Vater eines wunderbaren Sohnes

Sebastian von Vairnana

Gerne möchte ich euch in diesem Text erzählen, wie ich schrittweise zum Thema Nachhaltigkeit gefunden habe.
Lange Zeit meines Lebens bin ich mit einem großen inneren Konflikt durch die Welt spaziert. All diese Zeit zwang ich mich ihn als normal anzusehen, weil die Natur nun einmal so ist, mein Körper dafür ausgelegt worden wäre und es alle andere auch tun: Fleisch essen.
Es hatte bei mir leider lange Zeit gedauert, um mich von all diesen Dogmen nach und nach zu befreien. Der Glaube an die Notwendigkeit von tierischen Eiweißen, insbesondere für mich als Mann, war stark! Dennoch hatte es sich nie richtig für mich angefühlt, zumindest dann wenn ich an die Wesen gedacht habe, die dafür ihr „sein“ hergeben mussten.
Der erste Lösungsansatz lautete also „weniger Fleisch“, so lernte ich die ersten Alternativen zu Fleisch kennen und begann noch mehr Gemüse zu essen. Es fühlte sich gut an. Zwei Jahre später hatte Fleisch den Charakter von einem Lebensmittel für mich endgültig verloren gehabt und ernährte mich anschließend einige Monate vegetarisch, um schließlich zur veganen Ernährung zu wechseln, mit der ich mich ausgesprochen wohl fühle.
Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch nicht darüber bewusst gewesen, dass eine vegane Ernährung nicht nur Leid immens verringert, sondern auch ein wichtiger Faktor für eine nachhaltige Lebensweise ist.
Bevor ich mich jedoch mit Ernährung und ihre Auswirkungen auseinandergesetzt hatte, beschäftigte ich mich mit dem am meisten Offensichtlichen für mich – der Zerstörung unserer Umwelt. Dadurch dass ich mich schon immer in der Natur wohl gefühlt habe, gleichzeitig aber auch in einer Stadt großgeworden bin, war Natur für mich stets etwas Besonderes und daher auch schützenwertes. Mit dem jugendlichen Alter erkannte ich dann mehr und mehr, dass „Natur“ nicht nur im Stadtpark oder im nächsten Waldgebiet an der Standgrenze zu finden ist, sondern dass Natur ALLES ist, das Ökosystem in dem wir leben, unser Lebensraum, unser EINZIGER Lebensraum!
Ich empfand es als äußerst verstörend zu erkennen, wie wir Menschen einerseits mit der Natur bzw. unserer Erde umgehen und andererseits mit welcher unglaublichen Ignoranz manche unserer Mitmenschen diesem Thema gegenüber stehen.
Heute sehe ich die Welt als einen extrem seltenen Ort im Universum an, an dem die zahlreichen Bedingungen für komplexeres Leben erfüllt worden sind und wir Menschen zusammen mit zahlreichen anderen Spezies die Möglichkeit bekommen haben in einem gigantischen, dennoch empfindlichen Ökosystem existieren zu können. Sollten wir Menschen wirklich die höchstentwickelte Lebensform auf diesen Planeten sein, dann ist es auch unsere Aufgabe diesen Planeten zu schützen.

Yvonne – begeisterte Weltenbummlerin, passionierte Vegan-Köchin, Yoga-Liebhaberin, leidenschaftliche Sportlerin und faire Bloggerin.

Mit 18 Jahren war ich das erste Mal auf Reisen außerhalb Europas. Mich verschlug es für 1,5 Jahre nach Australien und Asien. Auf meiner Reise merkte ich schnell, wie glücklich ich mit wenigen Dingen bin – nämlich all den Dingen, die in meinen Rucksack passten, den ich Tag für Tag auf dem Rücken trug. Das Kochen auf Reisen war auch nicht immer möglich und so kam ich schnell zu einem minimalistischen Lebensstil mit vegetarischer Ernährung und viel frischem Obst und Gemüse. Ich merkte sehr schnell, wie gut mir die Ernährung und der einfache Lebensstil tat. Ich fand den Zugang zur Veganen Ernährung, die sich mehr und mehr auch nach meiner Rückkehr in meinem Alltag durchsetzte. Kurze Zeit später konnte ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen, jemals wieder ein Lebewesen zu essen, was sich bis heute immer wieder bestätigt! Auf meiner späteren Reise durch Asien wurde ich in Vietnam mit Orten konfrontiert, an die ich heute mit einer Gänsehaut zurückdenke. Arbeitsbedingungen die wir uns in unserem Umfeld nicht vorstellen können. So fing ich an, nicht nur die Herkunft von Lebensmitteln zu hinterfragte sondern auch allen weiteren Gegenständen aus unserem Alltag und was es für Alternativen und Möglichkeiten gibt… seither beschäftige ich mich intensiv mit den Themen fairer Handel, Regionalität, Einzelhandel, Veganer Ernährung und der Bewusstseinsschaffung sowie Sensibilisierung meiner Mitmenschen zu diesen Themen.

Dein Vairnana Team

 

Dein Vairnana Team

Yvonne & Sebastian